Webinaris Erfahrungen

Meine Webinaris Erfahrungen: „Wie ich meine Conversionrate mit automatisierten Webinaren um 3255 % gesteigert habe.“

Automatisierte Webinare sind ja mittlerweile State of the Art!

Dabei sitzt der Moderator nicht wie bei einem LIVE-Webinar vor seinem Rechner und hält seinen Vortrag in Echtzeit für sein Publikum, sondern nimmt seine Präsentation vorher auf Video auf und lädt dieses beim Anbieter für automatisierte Webinare hoch. So hat man nur einmal den Aufwand das Präsentationsvideo zu erstellen und kann danach Webinare beliebig oft und an den unterschiedlichsten Terminen „halten“.

Live-Webinare sind ja unter anderem deshalb so beliebt, weil Teilnehmer direkt Fragen stellen können und somit jederzeit eine direkte Kommunikation zwischen Moderator und Teilnehmer möglich ist. Dieses wichtige Feature fällt bei automatisierten Webinaren allerdings weg, da der Moderator Fragen nicht mehr direkt in einem Chat-Fenster, sondern als gesonderte Nachricht per E-Mail bekommt. Und daher nicht sofort, sondern in der Regel verzögert (und wenn überhaupt) beantwortet.

Deshalb habe ich mir die Frage gestellt: „Sind automatisierte Webinare im Vergleich zu anderen Kanälen und Medien wirklich so gut, was Conversionraten und die Leadgenerierung betrifft?“

Grund genug für mich die Probe aufs Exempel zu machen. 🙂

Nachdem Sie den Artikel gelesen haben, wissen Sie genau, wie Auto-Webinare funktionieren, kennen den psychologischen Grund, warum Webinare besser „verkaufen“ als gewöhnliche Videos, und erfahren, wie ich die Conversionrate eines 297 € teuren Videokurses mit einem automatischen Webinar um 3255 % gesteigert habe.

Außerdem zeige ich Ihnen, wie Sie mit Webinaris von Null weg ein automatisiertes Webinar erstellen, das rund um die Uhr für Sie Leads generiert und Ihr Produkt verkauft, welche Fehler Sie bei Webinaren unbedingt vermeiden müssen und Sie erfahren echte Insights, wie Sie Ihr Webinar zu einem Erlebnis für die Teilnehmer machen können.

Auch habe ich mitten im Beitrag einen kostenfreien Download für Sie „versteckt“. Einen Download, der sehr wertvoll ist, da er bei mir unter anderem dafür gesorgt hat, dass mehr Menschen an meinem Webinar auch tatsächlich teilnehmen. Lesen Sie also den Beitrag aufmerksam von oben bis unten, um ja nichts zu verpassen. 🙂

Um den Beitrag so übersichtlich wie möglich zu gestalten, habe ich ihn in folgende Kapitel unterteilt:

  1. Wie funktioniert ein automatisiertes Webinar eigentlich und welche Vor- und Nachteile hat es?
  2. Was ist der Unterschied zu gewöhnlichen Videos und „verkaufen“ Webinare wirklich besser?
  3. Wie ich mit einem automatisierten Webinar die Conversionrate eines 297 € Videokurses um 3255 % gesteigert habe
  4. Wie Sie Ihr erstes automatisiertes Webinar mit dem deutschen Anbieter Webinaris Schritt für Schritt aufsetzen
  5. Echte Insights, Tipp & Tricks beim Erstellen Ihrer Webinare und „NoGos“, die Sie unbedingt vermeiden müssen
  6. Meine persönlichen Webinaris Erfahrungen, ob sich Webinare zur Leadgenerierung eignen, wie viel Webinaris kostet und welche Alternativen es gibt

 

1. Wie funktioniert ein automatisiertes Webinar eigentlich und welche Vor- und Nachteile hat es?

Sie können sich das so vorstellen.

Sie erstellen zum Beispiel mit Microsoft Powerpoint oder OpenOffice Ihre Präsentationsfolien, starten die Präsentation, sprechen zu den einzelnen Folien und nehmen alles auf Video auf.

Technisch gesehen ist das mit Screencapture-Tools wie Camtasia Studio* oder screen-o-matic kein Problem mehr. Mit Camtasia Studio können Sie Ihr Video dann auch noch beliebig nachbearbeiten, um zum Beispiel Versprecher oder ähnliches herauszuschneiden oder den Ton zu verbessern.

Dann speichern Sie das Video im mp4-Format ab und fertig ist Ihre Webinar-Präsentation. Die mp4-Datei laden Sie dann beim Webinar-Anbieter Ihrer Wahl hoch und treffen dort alle notwendigen Einstellungen, vor allem welche Termine Sie anbieten möchten.

Ich nutze dafür den deutschen Anbieter Webinaris*, auf den ich später noch im Detail eingehe.

Ich habe ein kurzes Video aufgenommen, in dem ich Ihnen zeige, wie ich meine mit OpenOffice erstellte Präsentation mit Camtasia Studio aufnehme und das fertige Video anschließend hochlade.

Nachdem Sie die Präsentation als Video fertig hochgeladen und alle notwendigen Einstellungen getroffen haben (ich zeige Ihnen noch genau welche), brauchen Sie eine Landingpage, auf der Sie Ihre Besucher zum Webinar einladen.

Dort bieten sie verschiedene Termine an, an denen ein Interessent teilnehmen kann. Nutzen Sie Webinaris, dann können Sie hier auf Landingpage-Vorlagen zurückgreifen, die Sie nur mehr an Ihr Layout und Ihr Webinar-Thema anpassen müssen.

So sieht zum Beispiel eine Landingpage aus, die ich für mein Webinar verwende. Sie können übrigens bei Interesse gerne daran teilnehmen, das Thema ist „Viraler & Kostenneutraler Aufbau Ihrer E-Mail-Liste“hier der Link. 🙂

Webinaris Landingpage

Ein User wählt seinen gewünschten Termin aus und meldet sich an. Danach bekommt er seinen individuellen Zugangslink für den Webinarraum per E-Mail zu gesendet. Je nachdem welchen Termin ein User gewählt hat, startet das Präsentationsvideo dann genau an diesem Tag zu der entsprechenden Uhrzeit.

Wenn Sie Ihr Webinar clever aufbauen, sieht für den Teilnehmer alles nach einem „normalen“ Live-Webinar aus. Also so, als würde der Moderator direkt vorm Rechner sitzen und seine Präsentation halten.

Ich zum Beispiel begrüße die Teilnehmer „persönlich“, in dem ich mich in den ersten 2-3 Minuten des Videos selbst vor die Kamera gestellt habe (bzw. gesetzt ;-)) und mich und das Thema des Webinars vorstelle. Das schafft ein Gefühl der Nähe und alle die mich noch nicht kennen, sehen so auch ein Gesicht zu der Stimme. 😉

Das sehen meine Webinarteilnehmer, sobald das Webinar startet:

Webinaris-Webinarraum

In Wirklichkeit läuft aber ein Video ab.

Auch können die Teilnehmer ganz normal Fragen in einem Chat stellen, sofern dieser aktiviert wurde. Jede Frage bekommt der Moderator dann per E-Mail zugesendet und kann direkt darauf antworten. Während des Webinars können vom Moderator automatisch zu frei definierbaren Zeitpunkten auch Chat-Nachrichten angezeigt, Quizfragen gestellt oder klickbare Banner eingeblendet werden.

Vor, während und nach dem Webinar können Teilnehmer automatisiert mit E-Mails versorgt werden, um zum Beispiel Erinnerungen an das Webinar davor oder Angebote nach Webinarende zu versenden. Das funktioniert entweder über Webinaris selbst, aber auch über professionelle E-Mail-Marketing und Autoresponder Tools wie Klick-Tipp*.

Welche Vorteile haben nun automatisierte Webinare gegenüber Live-Webinaren?

  • Es muss nur einmalig Zeit für die Erstellung des Webinars investiert werden, danach läuft alles automatisiert
  • Es können beliebig viele Termine zu den unterschiedlichsten Zeiten angeboten werden und somit viel mehr Interessenten erreicht werden
  • Es können fortlaufend Leads generiert werden und nicht nur bis zum Zeitpunkt x, an dem das Live-Webinar steigt
  • Hochpreisige Produkte können dauerhaft und nicht nur an den Live-Terminen verkauft werden
  • Vertrauen kann dauerhaft und nicht punktuell aufgebaut werden
  • Wissen kann fortlaufend und nicht punktuell vermittelt werden

 

Welche Nachteile haben automatisierte Webinare gegenüber Live-Webinaren?

Den wohl größten Nachteil möchte ich Ihnen anhand einer E-Mail zeigen, die mir ein Leser geschrieben hat, der sich für mein automatisches Webinar angemeldet, aber nie teilgenommen hat.

Fragerunden, die LIVE gehalten werden und wo in Echtzeit miteinander kommuniziert werden kann, um zum Beispiel Fragen direkt zu beantworten oder Zweifel direkt zu nehmen, sind hier nicht möglich. ABER scheinbar sehr wichtig für Teilnehmer!

Eine wichtige Erkenntnis, meinen Sie nicht auch?

Feedback zu automatischen Webinaren

Natürlich ist das „nur“ die Meinung eines „Webinar Interessierten“, aber dennoch ein wichtiger Punkt. Ein effektiver Kompromiss ist meiner Erfahrung nach, den Teilnehmer schon vor und auch nach dem Webinar lückenlosen und zufriedenstellenden Support anzubieten. Also immer betonen, dass etwaige Fragen auf jeden Fall beantwortet werden, zwar nicht Live, aber rasch per E-Mail und das sehr ausführlich.

 

2. Was ist der Unterschied zu gewöhnlichen Videos und „verkaufen“ Webinare wirklich besser?

Wenn automatisierte Webinare wirklich nur Videos sind, könnte man sich doch die Frage stellen, wozu der Aufwand?

Wäre es da nicht wesentlich smarter, das Video einfach auf YouTube hochzuladen und die potenziellen Teilnehmer darauf zu senden?

In beiden Fällen könnten sich User ein und dasselbe Video ansehen oder?

Das stimmt, dennoch sind automatisierte und generell Webinare wesentlich effektiver, als einfache Videos.

Warum?

Das hat einen einfachen aber wichtigen psychologischen Hintergrund und hängt mit unserem Unterbewusstsein zusammen.

JEDER halbwegs internetaffine User weiß, dass YouTube Videos, einmal hochgeladen, dauerhaft verfügbar sind (sofern sie nicht wieder gelöscht werden). Und somit jederzeit angesehen, gestoppt, vorgespult, zurückgespult oder einfach wieder von vorne angesehen werden können. Das weiß auch unser Unterbewusstsein.

Alleine dieses Wissen im Hinterkopf führt dazu, dass der FOKUS auf das Video und dessen Inhalte um ein vielfaches geringer ist, als wie wenn man sich bewusst für einen vorgegebenen Termin entscheidet, an dem man an einem Webinar (wovon der Großteil der User immer noch ausgeht, dass es live ist) teilnehmen möchte.

Alleine die Tatsache, dass man auf einer Landingpage einen bestimmten Termin und eine bestimmt Uhrzeit wählt, führt dazu, dass man dieses Datum, wenn vielleicht auch unbewusst, im Kopf abspeichert. Einige tragen sich die Termine sogar bewusst in ihren Kalender ein. Man hat an Tag X einen Termin und den gilt es einzuhalten.

Der Fokus ist also ein ganz anderer, als wenn man sich ohne jegliche zeitliche „Verpflichtung“ zu jeder Tages- und Nachtzeit ein Video ansehen kann.

Und möchten Sie über ein Webinar ein Produkt verkaufen oder einfach nur Ihr Expertenwissen vermitteln, ist der Fokus der Teilnehmer ein essenzieller Erfolgsfaktor.

Ein weiterer Faktor ist Aufmerksamkeit.

Sie kennen das bestimmt.

In der Regel ist es doch so, dass man neben einem YouTube-Video noch viele weitere Tabs in seinem Webbrowser geöffnet hat. Ich sage nur Facebook. Die Social Media Plattform #1 ist gleichzeitig auch die Ablenkungsquelle #1 im Internet. Aber das ist ein anderes Thema. 😉

Der Ablauf ist in etwa immer gleich: Man sieht sich den ersten Teil des Videos an, switcht dann rüber zu Facebook und liked einen neuen Beitrag, schreibt nebenbei noch eine E-Mail, lässt das Video einfach weiterlaufen oder stoppt es zwischenzeitlich usw.

Worum es im Video eigentlich genau geht, bekommt man oft nur am Rande mit. Das Video einmal gestoppt und in einen Facebook-Post vertieft, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass man das Video nochmal startet, geschweige denn bis zum Ende ansieht.

Bei Webinaren ist das anders.

Viele meinen, es ist Live (nicht in der Online-Marketing und Geld-verdienen Szene, aber in den meisten anderen Nischen) und man hat nur diese eine Chance, an die versprochenen Inhalte zu kommen.

Kein Stoppen, Vor- und Zurückspulen, keine Aufzeichnung danach, kein „zweiter Boden“. Auch dann nicht, wenn es ein automatisiertes Webinar mit fertigem Video ist. Sowohl der Fokus, wie auch die Aufmerksamkeit ist eine ganz andere.

Natürlich sind auch hier Störquellen wie Facebook & Co präsent, aber nicht so stark, weil man nicht einfach auf Stopp drücken kann und somit schnell Gefahr läuft, wichtige Inhalte zu verpassen.

Außerdem ist man nicht alleine auf YouTube oder einer „normalen“ Webseite, sondern in einem geschlossenen Webinarraum, wo man jederzeit die Möglichkeit hat, den Moderator in einem Chat-Fenster mit Frage zu bombardieren. Auch sind andere, gleichgesinnten Teilnehmern dabei, die sich ebenfalls Zeit dafür genommen haben, also scheinbar muss das interessant sein, was der Moderator da erzählt (übrigens kann man bei automatisierten Webinaren „Fake-Teilnehmer“ einblenden; wenn also 128 Teilnehmer angezeigt werden, heißt das nicht, dass auch 128 User gerade gespannt die Präsentation verfolgen ;-)).

Verstehen Sie worauf ich hinaus will?

Das Gefühl und die „Atmosphäre“ an einem Webinar teilzunehmen, für das man einen persönlichen Zugangslink bekommen hat und das auch noch mit anderen Teilnehmern zusammen, ist ganz anders, als alleine vor einem YouTube-Video zu sitzen.

Zudem hat man als Webinarveranstalter per E-Mail schon vorab die Möglichkeit, die Teilnehmer auf Fokus und Aufmerksamkeit hin zu „trimmen“. Etwa indem man immer wieder auf die Wichtigkeit des Webinarthemas hinweist und was man mit dem vermittelten Wissen alles erreichen kann, wenn man es nach dem Webinar sofort anwendet.

Und um die Frage aus der Kapitelüberschrift zu beantworten: „JA, meiner Erfahrung nach und auch aufgrund zahlreicher Gespräche mit Kollegen, verkaufen sowohl Live- wie auch Auto-Webinare deutlich besser als „einfache“ Videos!“

Aber das heißt nicht, dass das in jeder Nische und zu jedem Thema so ist.

Ich kenne auch „einfache“ Videosalesletter, die hervorragend verkaufen.

Ich kann nur für meine Erfahrungen in meiner Nische und im Bereich Online-Marketing sprechen. Womöglich ist das im Dating- oder Fitnessbereich ganz anders. Andere Zielgruppen, anderen Menschen, andere Bedürfnisse und andere Anforderungen. 🙂

 

3. Wie ich mit einem automatisierten Webinar die Conversionrate eines 297 € Videokurses um 3255 % gesteigert habe

Wie gut automatisierte Webinare wirklich verkaufen, möchte ich Ihnen am Beispiel meines Videokurses „Die Lead2-Formel“ zeigen.

Und bevor die Frage kommt – eine Conversionrate (CR) sagt aus, wie viele von 100 Usern eine gewünschte Aktion auslösen, also zum Beispiel ein Produkt kaufen. Angenommen 100 User sehen auf einer Webseite ein Kaufangebot und 2 davon kaufen das Produkt. Dann spricht man von einer Conversionrate von 2% (was übrigens ein völlig normaler Wert ist; die durchschnittliche CR auf den meisten Seiten liegt oft darunter).

Ich verkaufe den Kurs über zwei Formate:

  1. Über eine Verkaufsseite mit Videosalesletter und Verkaufsbrief
  2. Über ein Auto-Webinar, das ich mit Webinaris aufgesetzt habe

Folgender Screenshot aus meinem Zahlungsanbieter DigiStore24*, zeigt die Verkaufsstatistik der Videosalesletter-Variante. Einmal verkaufe ich den Kurs eigenständig und einmal als Upsell zu einem anderen Produkt. Beide male über ein Video.

Zusammenfassend hat diese Variante bei mir eine Conversionrate von 0,43 % bei insgesamt 7982 Besuchern, für ein 297 € teures Produkt (0,12 + 0,74 / 2 = 0,43 %). Eine miserable CR um ehrlich zu sein. 🙁

Conversionrate ohne Automatisierten Webinar

Hier übrigens die Verkaufsseite.

Hinweis: Den Preis habe ich auf dieser Verkaufsseite mittlerweile auf 29 € montlich für 12 Monate geändert, da dieses Preismodell bei meinen Kunden besseren Anklang fand und auch die Resultate meiner Kunden sich dadurch verbesserten (vermutlich durch die monatliche Extra-Motivation :-)). 

Sehen Sie sich dazu bitte im Gegensatz folgenden Screenshot aus DigiStore24 an. Hier sehen Sie die Conversionrate, die mein Auto-Webinar über Webinaris bringt. Auch hier ist der Verkaufspreis 297 € und die CR beträgt 2,39 % bei 7028 Promoklicks. Also deutlich besser! Yeah! 😉

Conversionsteigerung mit Webinaris Webinar

Doch warum stimmt dieser Vergleich eigentlich nicht?

Hier der Grund:

Während die 7982 Besucher (Promoklicks) aus dem obigen Screenshot direkt auf der Verkaufsseite gelandet sind und somit das Angebot direkt zu Gesicht bekamen, landeten die 7028 Besucher aus Screenshot zwei erstmal „nur“ auf der Landingpage für die Webinaranmeldung.

Und bei weitem nicht jeder dieser Besucher hat dann auch tatsächlich am Webinar teilgenommen, also das Kaufangebot nie gesehen.

Aussagekräftig sind also nur die echten Teilnehmer am Webinar. Also nur jene User, die mein Kaufangebot am Ende des Webinars tatsächlich gesehen haben.

Hier muss ich also etwas tiefer bohren, um einen echten Vergleich ziehen zu können.

Dazu logge ich mich in mein Webinaris-Konto ein und lasse mir nur jene User anzeigen, die auch tatsächlich am Webinar teilgenommen haben. Here we go…

Teilnehmer Webinaris Webinar

1194 von den 3820 Leuten, die sich für mein Webinar angemeldet haben, haben auch tatsächlich bis zum Schluss daran teilgenommen.

Warum stimmen die 3820 angemeldeten User nicht mit den 7028 Promoklicks überein?

Weil sich natürlich nicht jeder Besucher meiner Landingpage auch tatsächlich für einen Webinartermin registriert hat (das wäre zu schön, um wahr zu sein 😉 ).

Ok, was jetzt noch fehlt ist die Anzahl an Käufern, die aus den 1194 Teilnehmern hervorgegangen sind. Das kann ich mir wiederum in meinem DS24-Konto anzeigen lassen.

168 Webinarteilnehmer haben am Ende mein Angebot angenommen und in meinen Videokurs investiert (vielen Dank an dieser Stelle noch einmal! :-)).

168 Verkäufe über Webinaris

168 Käufer macht bei 1194 Teilnehmer eine Conversionrate von rund 14% (168 / 1194 * 100 = 14). YES!

Das sind Zahlen mit denen sich arbeiten lässt, meinen Sie nicht auch? 🙂

Nochmal zum Vergleich:

  • CR Videosalesletter: 0,43 %
  • CR automatisiertes Webinar: 14 %

Das macht eine Conversionsteigerung von 3255%.

Bedenken Sie dabei aber bitte folgendes.

Ich denke hier kommen zwei Extreme zusammen, die vermutlich sehr selten auftauchen.

Die CR des Videosalesletter ist milde ausgedrückt, unterdurchschnittlich und die CR des Webinaris Webinars ist hervorragend.

Ich möchte Ihnen an diesem Beispiel zeigen und beweisen, dass Auto-Webinare gute Verkaufsintrumente sind, mit dem Vorteil, dass sie sich komplett automatisieren lassen (ein wichtiger Aspekt in einem Online-Business).

Was ich aber nicht möchte ist, dass Sie das Gefühl haben, das 14 % Conversionrate ein Standardwert ist, den es vielleicht auch mit Ihren eigenen Webinaren zu erreichen gilt. Ist es definitiv nicht.

Warum nicht?

Weil eine Converionrate nicht nur von dem Verkaufsinstrument (in diesem Fall Video & Webinar) abhängt, sondern von noch weiteren Faktoren beeinflusst wird, wie:

  • Qualität des Traffics
  • Vertrauen und Bindung
  • Nische
  • Thema
  • Zielgruppe

Und wenn Sie ganz genau hingesehen haben, dann ist Ihnen beim Webinaris-Screenshot von oben noch etwas aufgefallen.

Naaaa? 😉

Nur 32 % all jener, die sich für mein Webinar angemeldet und somit ihr Interesse bekundet haben, haben dann auch tatsächlich teilgenommen. Also in etwa ein Drittel (Stand: 24.03.2017).

Ich habe lange gegrübelt und mir den Kopf zerbrochen, woran das liegt. Zumal sich dieses Verhältnis bei Version #1 meines Webinars im Sommer 2016 noch mit 50:50 die Waage hielt (also ein halbes Jahr früher). Und ich habe auch mit Kollegen darüber gesprochen, ob das normal ist oder ob ich möglicherweise irgendetwas falsch mache.

Ich habe zwei Vermutungen:

1. Ab Anfang 2016 ist in der Online-Marketing Szene praktisch jeder auf Auto-Webinare als „Verkaufsbooster“ umgestiegen

Das hat dazu geführt, dass auch die Zielgruppe in dieser Nische, die in der Regel sehr internetaffin ist, „webinarmüde“ geworden ist. Einerseits deshalb, weil sehr viele genau wussten, was sie erwartet, nämlich oft reine Verkaufsveranstaltungen und „hartes“ Verkaufen am Webinar-Ende und andererseits wurde in den verschiedenen Liste praktisch jedes halbwegs gute Webinar auf und ab beworben (niemand konnte also an so vielen Terminen gleichzeitig teilnehmen).

Das hat mir auch der bekannte Affiliate-Marketer Ralf Schmitz nach unserer durchschnittlichen gemeinsamen Aktion in seiner Feedback-Mail bestätigt (Sie merken ich bin da ganz offen und transparent :-)).

Auto-Webinar-Feedback Ralf Schmitz

Ich bin aber ziemlich sicher, dass das in anderen Nischen nicht so stark der Fall ist. Einfach weil das Thema Technik, Automatisierung, Verkaufsinstrumente für „offtopic Leute“ in Nischen wie Fitness, Dating oder Gesundheit nicht so präsent ist.

2. Der „Burning Pain“ ist nicht stark genug

Was meine ich damit?

Jeder User, der sich in ein Optin-Forumlar einträgt oder sich für ein Webinar anmeldet, hat einen bestimmten Schmerz, den er gerne so schnell wie möglich gelöst haben möchte (jede Zielgruppe hat einen Schmerz). Zum Beispiel, die Frau fürs Leben kennen lernen, seine Angstzustände in den Griff zu bekommen oder sich eine virale E-Mail-Liste aufzubauen. 🙂

Ist dieser Schmerz nicht stark genug, um schnell gelöst werden zu müssen, nehmen die User nicht teil.

Ein Beispiel: Ein 30-jähriger Single-Mann, der noch nie eine Beziehung hatte, ist auf der Suche nach der Frau fürs Leben. Er meldet sich für ein Webinar eines Love-Coaches an, der einem zeigt, wie man als 30-jähriger Single-Mann Frauen anspricht (es ist nur ein Beispiel ;-)).

Der Mann ist es gewohnt alleine zu sein, es ist mittlerweile ok für ihn. Klar hätte er gerne eine Partnerin, aber es geht auch ohne ganz gut. Sein Schmerz, endlich eine Frau zu finden, ist nicht groß genug, dass er sich die Zeit für das Webinar am Freitag Abend nimmt. Grundsätzlich hat er zwar Interesse an dem Thema, mehr aber nicht.

Genau das ist bei vielen Usern der Fall, die sich für ein Webinar anmelden. Das Thema ist generell interessant, aber es „brennt“ nicht. Der eine oder andere User ist bestimmt dabei, der einfach mal schauen möchte, wie der Webinarveranstalter sein Marketing aufzieht. Ganz nach der Devise, einfach mal vorsichtig um die Ecke schauen. Diese Leute nehmen in der Regel nicht teil.

Und soll ich Ihnen etwas verraten?

Das ist sehr gut so!

Denn diese Leute würden Ihnen womöglich auch niemals ein Produkt im Webinar abkaufen oder von Ihrem Wissen ausreichend profitieren können.

Alles in allem sehen Sie in diesem Beispiel sehr gut, dass sich mit automatisierten Webinaren, zum Beispiel über Webinaris, echt tolle Ergebnisse erzielen lassen.

Und eine essenzielle Sache ist mir noch aufgefallen.

Maßgeblich dafür verantwortlich, wie viele Menschen tatsächlich an Ihrem automatisierten Webinar teilnehmen, sind die E-Mails, die Sie VOR dem Webinarstart versenden.

Ich habe hier viel herumexperimentiert und getestet und versende nun Mails mit echt guten Ergebnissen. 🙂 Jede der vier E-Mails, die ich vor dem gewählten Webinartermin an alle angemeldeten User versende, hat eine Öffnungsrate von über 50 %, teilweise sogar über 60 %. Die Betreffs sind ausschlaggebend, aber auch die Inhalte, um die potenziellen Teilnehmer gut auf das Webinar vorzubereiten.

Damit Sie hier ähnlich gute Ergebnisse erzielen können wie ich, möchte ich Ihnen exakt die E-Mails, die ich versende, zur Verfügung stellen (aber bitte nicht 1:1 kopieren, sondern entsprechend an Ihr Thema und Ihre Zielgruppe anpassen, um für Ihr Webinar die besten Resultate zu erzielen). 🙂

4. Wie Sie Ihr erstes automatisiertes Webinar mit dem deutschen Anbieter Webinaris Schritt für Schritt aufsetzen

Sind Sie bereit für das Aufsetzen Ihres ersten Webinars mit Webinaris*?

Perfekt, los geht’s!

Sie sollten also jetzt das Video mit Ihrer Präsentation schon fertiggestellt und als mp4-Datei vorliegen haben.

Dann loggen Sie sich in Ihr Webinaris-Konto ein und erstellen ein neues Webinar. In meinem Fall ist diese Option deaktiviert, da ich bereits drei Webinare erstellt und somit das Maximum in meinem Account ausgeschöpft habe. Für ein weiteres müsste ich ein Upgrade machen.

Neues Webinar mit Webinaris erstellen

Nachdem Sie das erste Webinar angelegt haben, kommen Sie in den Bearbeitungsmodus.

Webinaris Bearbeitungsmodus

Dort gibt es jede Menge Einstellungsmöglichkeiten, wir sehen uns jeden relevanten Schritt an.

Klicken Sie zunächst auf Allgemein (1), Video (2) und dann auf Neues Video (3), um Ihre mp4-Datei hochzuladen. Bei mir sind schon 5 Videos online. Wie Sie sehen können, habe ich meine Präsentation schon einige Male umgebaut und aufgrund meines Teilnehmerfeedbacks verbessert. Extraaufwand, der sich aber lohnt, das kann ich Ihnen versprechen. 🙂

Video bei Webinaris hochladen

Im selben Menü Allgemein, können Sie dann unter Aktionen (1), bestimmte Dinge während des Webinars auslösen, wie zum Beispiel klickbare Banner einblenden, Downloads anbieten oder Umfragen einbauen.

Aktionen in Webinaris einbauen

Ich habe zum Beispiel zwei Banner (2) (4) und eine Umfrage (3) eingebaut. Der erste Banner wird 8 Minuten und 50 Sekunden nach Webinarstart eingeblendet und öffnet bei Klick diese PDF-Datei, die sich jeder Teilnehmer downloaden kann. 40 Sekunden später wird dieser Banner wieder ausgeblendet.

Banner #2 startet bei Minute 54:20 und bleibt bis zum Webinarende eingebledet. Warum? Weil diese Schaltfläche zu dieser Webinarangebotsseite führt, wo Interessierte meine Lead-Hoch-Zwei-Formel bestellen können.

In meiner Umfrage stelle ich die Frage „Wie hoch ist der Return on Investment (ROI) im E-Mail-Marketing?“ und gebe 4 Antwortmöglichkeiten vor.

Die Teilnehmer können dann direkt im Webinar eine Auswahl treffen oder Ihren Tipp in das Chat-Fenster eingeben. Auch das Ergebnis hinterlege ich bereits vorab und blende es dann an jener Stelle im Webinar ein, an der ich darüber spreche (hier bei Minute 15:42).

Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall auch die eine oder andere Umfrage bei Ihrem automatisierten Webinar einzubauen, um die Teilnehmer „wach“ zu halten. 😉 Im Ernst, einfach um die Interaktion Ihrer Zuhörer zu fördern. Die Leute wollen unterhalten werden und sich neues, wertvolles und interessantes Wissen aneignen. Konzentration, Fokus und „Mitarbeit“ sind hier wichtige Faktoren.

Die nächste Funktion sind Chat-Nachrichten.

Hier merkt man sehr schön, dass viele glauben es handelt sich um Live-Webinare. Und zwar dann, wenn sie mich und die anderen beim Start recht freundlich mit einer Chat-Nachricht begrüßen. Aber das ist ok, ich mag freundliche und motivierte Menschen wie Willi. 🙂

Webinaris Teilnehmerbegrüßung

Hier können Sie einstellen, ob Sie die Chat-Funktion überhaupt nutzen möchten (was ich Ihnen empfehle) und ob Sie den Chat auf privat oder öffentlich stellen wollen (1).

Privat bedeutet, dass nur Sie als Moderator die Chat-Nachrichten sehen und zwar in Form von E-Mails, die sie von Webinaris bekommen oder ob jeder Teilnehmer jede Nachricht im Chat sehen kann, sobald sie gestellt wird. Ich habe diese Funktion auf privat gestellt, da ich der Meinung bin, dass Chat-Nachrichten von anderen nur ablenken und die Fragen in der Regel sehr individuell sind.

Unter Neue Chat-Nachricht (2) können Sie neue Chat-Nachrichten in Webinaris anlegen und bestimmen, zu welchem Zeitpunkt diese eingeblendet werden sollen.

Ich begrüße meine Teilnehmer zum Beispiel gleich mit der Chat-Nachricht „Hallo und herzlich willkommen!“ bei Webinar-Start (3).

Bereits 3 Sekunden danach kommt die nächste Message von mir, mit Hinweisen für alle, die entweder keinen Ton haben oder kein Bild sehen, oder beides (4).

Der Grund dafür liegt übrigens häufig daran, dass die Teilnehmer entweder keinen Ton einschalten, eine langsame Internetverbindung oder einen langsamen Rechner haben. Nach fast 9 Minuten entschuldige ich mich BEWUSST für einen Versprecher, einfach mal um wieder mal das Chatfenster zu aktivieren (5). 🙂

Chatnachricht mit Webinaris schreiben

Was ich allerdings bemerkt habe ist, dass die Reaktionen auf meine Nachrichten in der Regel bei Null sind.

Aus meiner Sicht fallen Chatnachrichten im Webinarraum zu wenig auf, da bei einer neuen Nachricht diese nicht direkt eingeblendet wird, sondern man bewusst das entsprechende Fenster öffnen muss.

Unter Einstellungen können Sie dann wichtige Settings treffen:

Webinaris Einstellungen

Ich denke die Sprache (1) ist klar. Außerdem können Sie bestimmen, ob Ihr Webinar auch im Vollbildmodus angezeigt (2) und auf mobilen Endgeräten (3) angesehen werden darf. Ich habe hier beides aktiviert, obwohl ich gemerkt habe, dass es wohl nicht auf jedem Smartphone und Tablet einwandfrei funktioniert. Zudem kann ein Teilnehmer auf Smartphones das Video vor- und zurückspulen und die Banner werden nicht überall eingeblendet.

Ich habe festgelegt, dass ein Teilnehmer erst dann von Webinars als „Teilnehmer“ eingestuft wird, wenn er mindestens 71 % meines Webinars gesehen hat (4). 71 % deshalb, weil dann mein Angebot kommt. Jeder Teilnehmer bekommt also mein Angebot zu Gesicht. Steigt er vorher aus, gilt er als „Nicht-Teilnehmer“ und bekommt, dann auch per E-Mail die einsprechenden Follow-Ups der Nicht-Teilnehmer und kein Angebot.

Vor dem Webinar-Beginn können Sie noch einstellen, ob das Webinar pünktlich (5) oder verzögert starten soll und welche Musik im Webinarraum gespielt werden soll (6).

Nach dem Start des Webinars macht es Sinn, den Zugang zum Webinarraum nach einer gewissen Zeit zu schließen (7). Ich habe hier 15 Minuten gewählt. So können die „Unpünktlichen“ noch rein und alle die es nicht ernst nehmen oder zu wenig wollen, müssen draußen bleiben (sie würden ohnehin zu viel verpassen). Diesen Leuten können Sie dann nach diesen 15 Minuten neue Termine anbieten.

Auch was nach dem Webinar-Ende passieren soll, können Sie hier festlegen (8). Ich lasse hier sofort nach Webinarende auf meine Angebotsseite weiterleiten. Die Teilnehmer, die bis ganz zum Ende dabei geblieben sind, haben das stärkste Interesse und auch die höchste Kaufintention. 🙂

Der nächste wichtige Punkt sind die Termine, an denen Sie die Webinare veranstalten wollen.

Webinaris Termine festlegen

Hier scheiden sich die Geister was gut und was schlecht ist und Sie haben jede denkbare Auswahlmöglichkeit.

Ich biete Termine an jedem Wochentag und immer zu unterschiedlichen Zeiten morgens und abends an (1). Speziell am Donnerstag und Sonntag habe ich immer sehr gute Teilnahmequoten, Freitag und Samstag nehmen eher weniger tatsächlich teil.

Auch können Sie hier festlegen, ob Sie zum Beispiel direkt eine halbe Stunde oder ganze Stunde versetzt ab Seitenaufruf einen Spontantermin anbieten wollen (2). Wenn also ein Interessent Ihre Webinaranmeldeseite angenommen am Dienstag um 12:18 Uhr aufruft, könnten Sie als nächsten Termin bereits 12:30 Uhr und/oder 13:00 diesen Tages anbieten. Ich würde Ihnen das aber nicht empfehlen, da das dann wieder mehr den Charakter eines „normalen“ Videos hat und sich der User nicht bewusst Zeit nehmen muss dafür. Denn sehr wahrscheinlich hat er schon anderen Pläne so kurz vor Webinarstart und wäre dann nicht zu 100% bei der Sache.

Im Gegenzug können Sie aber auch eine Termin-Sperren für den Tag des Seitenaufrufs oder auch beliebig viele Folgetage einrichten (3). Das macht dann Sinn, wenn Sie eine E-Mail-Serie geplant haben, die jeder User noch vor dem Webinartermin erhalten soll. So mache ich es und am Tag des Seitenaufrufs biete ich somit keine Termine an.

Auch können Sie hier festlegen, wie viele Termine auf Ihrem Webinar-Anmeldeformular angezeigt werden sollen (4). Ich biete 5 Termine an, was ich für sinnvoll und ein gutes Mittel halte. 3 wären mir zu wenig Auswahlmöglichkeit und 8 wiederum zu viele. Auch hier halte ich es für richtig, dem User nicht alle Freiheiten zu lassen. Denn wenn er sich wirklich für Ihr Webinar-Thema interessiert, nimmt er sich die Zeit für einen Termin, den Sie ihm anbieten. 🙂

Dann geht es ans designen! 🙂

Webinaris Designs festlegen

Unter Designs können Sie dann Ihre Landingpage (1), auf der sich Leute für Ihr Webinar anmelden können und die Danke-Seite (2), die direkt nach der Anmeldung erscheint, erstellen, designen und mit Inhalten füllen. Ja, Sie brauchen im Prinzip nicht einmal eine eigene Webseite, um ein automatisiertes Webinar mit Webinaris anzubieten. 🙂

Unter Webinar-Raum können Sie dann noch einstellen, wie der Webinarraum aussehen soll (3).

Mit Anmelde-Iframe bekommen Sie einen Code, den Sie auf Ihrer Webseite einbinden können (4). An der Stelle, wo Sie den Code einbinden, erscheint dann das Anmeldeformular für Ihre Webinartermine. Wie das auch optisch auszusehen hat, können Sie ebenfalls hier festlegen (zum Beispiel farblich an Ihre Webseite angepasst).

Unter Kommunikation gibt es dann vier weiter Unterpunkte, von denen ich auf die drei wichtigsten eingehe (API brauchen Sie als Standard-User in der Regel nicht).

Unter E-Mails können Sie E-Mails vor, während und nach dem Webinar direkt mit Webinars, an alle versenden, die sich angemeldet haben, also ohne Drittanbieter.

E-Mails mit Webinaris versenden

Wirklich interessant wird es aber unter Schnittstellen.

Hier können Sie eine Schnittstelle zu externen E-Mail-Marketing Tools anlegen und darüber Ihre E-Mails versenden (1). Ich mache das über Klick-Tipp*, aber es werden auch noch zahlreiche andere Anbieter unterstützt (2).

Webinaris Schnittstellen anlegen

Wenn Sie wie ich ebenfalls Klick-Tipp verwenden möchten, müssen Sie zuvor in Klick-Tipp neue Felder für Webinaris anlegen (1). Diese Felder dienen dazu, um die Daten, die von Webinaris im Anmeldeprozess an Klick-Tipp gesendet werden, zu speichern (2).

Also alle Daten, die neben dem Namen und der E-Mail-Adresse für eine Webinarteilnahme noch relevant sind, wie zum Beispiel die URL in den Webinarraum, die Webinarzeit oder das Webinardatum. Einmal angelegt, weisen Sie dann in Webinaris jedes Klick-Tipp Feld dem entsprechenden Zweck zu.

Webinaris mit Klick-Tipp verknüpfen

Im nächsten Schritt müssen Sie neue TAGs in Klick-Tipp erstellen, die dann entsprechende Nachrichten auslösen, zum Beispiel einen Tag vor Webinar-Beginn.

Bei mir sehen diese folgendermaßen aus, wobei jedes TAG mit 4NT am Ende, die Nicht-Teilnehmer der ersten Webinareinladung kennzeichnet (alle User, die sich für mein Webinar angemeldet haben und nicht teilnehmen, lade ich ein zweites Mal auf einer separaten Landingpage ein, die Teilnahmequote beim zweiten Mal ist deutlich höher. :-)).

Klick-Tipp Webinaris Tags

Diese TAGs kann ich dann direkt in Webinaris hereinladen und entsprechend zuordnen (3) – zum Beispiel 15 Minuten vor Webinarbeginn oder direkt nach dem Webinarende.

In Klick-Tipp kann ich dann an die jeweiligen TAGs individuelle E-Mails senden – sehr mächtig. 🙂

Auch können Sie hier festlegen, welches Klick-Tipp TAG jeder bekommen soll, der sich für Ihr Webinar anmeldet (1) und welchen Double-Optin Prozess Sie dafür in Klick-Tipp definiert haben (2).

In Webinaris Klick-Tipp Tags zuweisen

Unter Benachrichtigungen können Sie sich dann noch über Chat-Nachrichten per E-Mail informieren lassen. Geben Sie einfach jene Adresse hier an, an die die Nachrichten entweder einzeln oder gesammelt gesendet werden sollen.

Und startklar ist Ihr erstes Webinaris Webinar – war gar nicht so schwer oder?

Übrigens.

Mit Webinaris können Sie seit neuestem auch Live-Webinare veranstalten. Getestet habe ich es aber bislang noch nicht.

Ok.

Nachdem wir den technischen Teil hinter uns haben, geht es jetzt an die echten Insights, also das was ein gutes Webinar wirklich ausmacht und von schlechten unterscheidet.

 

5. Echte Insights, Tipps & Tricks beim Erstellen Ihrer Webinare und „NoGos“, die Sie unbedingt vermeiden müssen

Wie überall im Online-Marketing ist es auch hier so, dass man nicht sofort das perfekte Webinar erstellt, das über Jahre hinweg jeden Teilnehmer zufriedenstellt. Auch hier ist es essenziell, auf das Feedback der Teilnehmer zu hören und sein Webinar zu verbessern und zu optimieren.

So habe es auch ich getan und mir ein halbes Jahr dafür Zeit gelassen. Ein halbes Jahr, in dem ich von den Teilnehmern meines Webinars Version 1.0 viel Feedback, Kritik und auch Lob bekommen habe. Und daraus ist dann Version 2.0 meines Webinars entstanden, komplett überarbeitet und neu aufgenommen (diesmal auch in HD-Qualität :-)).

Aus dem Feedback meiner Teilnehmer und aus viel Eigenrecherche zum Thema „Bessere Webinare veranstalten“, habe ich dann folgende Liste erstellt, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.

Zuerst die aus meiner Sicht entscheidenden Faktoren für ein erfolgreiches Webinar:

  1. Die richtige Technik
  2. Die Webinar-Inhalte
  3. Die Vortragsweise des Moderators

Ich denke Punkt #1 ist selbsterklärend, die Technik muss stehen. Und mit Webinaris* haben Sie hier meiner Erfahrung nach einen zuverlässigen Anbieter für Ihre automatisierten Webinare.

Kommen wir zu Punkt #2, Ihre Inhalte.

Auch hier gehe ich davon aus, dass Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und wissen, WER Ihre Zielgruppe ist, wie sie tickt und was ihr allergrößter Schmerz ist. Sie müssen sich die Frage beantworten: „Was bringt das Webinar meiner Zielgruppe, was kann sie damit am Ende erreichen?“

Trägt es zur Lösung derer Probleme bei, löst es womöglich deren größten Schmerz. Dinge, die Sie sicherstellen sollten.

Ein Beispiel:

Angenommen Sie sind ein Coach, der schüchternen Männern zeigt, wie sie Frauen in der Disco ansprechen können.

Was muss in diesem Fall in Ihr Webinar?

Ihre besten Methoden und Strategien, um locker mit Frauen ins Gespräch zu kommen. Taktiken für diese Männer, um selbstbewusster zu werden. Gute und freundliche Sprüche, um den Anfang machen zu können. Small-Talk-Tipps. All das, was diesen Männern hilft, ihren größten Schmerz – nämlich es nicht zu schaffen Frauen anzusprechen – zu nehmen!

Ok. Nachdem wir das geklärt haben kommen wir zu Punkt #3. 🙂

Der zweit-häufigste Grund, warum Teilnehmer ein Webinar verlassen, dessen Inhalt zwar gut ist, ist der Vortragende, der Moderator. Vom häufigsten erfahren Sie noch in meinen Tipps und Insights, also aufmerksam lesen. 🙂

Und ich kann Ihnen sagen, es ist gar nicht so einfach (als jemand der es nicht gewohnt ist) gute Vorträge zu halten, die unterhalten und nicht monoton klingen. Von den Versprechern und „Ähhhms“ möchte ich gar nicht erst sprechen. 😉

Das haben mir auch die ersten Teilnehmer „gnadenlos“ mitgeteilt (und dafür bin ich sehr dankbar :-)).

Negatives Webinar-Feedback

Version 2.0 meines Webinars kam dann schon deutlich bessern an (all der Aufwand, das Webinar komplett neu zu machen, hat sich also gelohnt, Balsam für meine Seele. :-)).

Positives Webinar-Feedback

Ok, was gilt es also unbedingt zu beachten und zu vermeiden, hier meine besten Tipps:

  • Teilnehmer wollen zuhören und nicht Folientexte ablesen. Überladen Sie also Ihre Folien nicht und lesen Sie diese vor allem nicht komplett ab.
  • Nutzen Sie Interaktionen (Quiz, Kurzumfragen, Frage und Antwort-Runden am Ende)
  • Zu viele visuelle Details machen einen unprofessionellen Eindruck und lenken nur ab. Große, aussagekräftige Bilder, die Emotionen auslösen, sind gut, aber nicht übertreiben.
  • Live-Video-Übertagung des Moderators nur kurz und nicht während des gesamten Webinars (Gestik lenkt ab), Ich stelle mich nur zu Beginn „Live“ vor, ca. 2 Minuten und dann schwenke ich zur ersten Folie.
  • Hoffnung der Webinarteilnehmer etwas NEUES zu lernen, muss erfüllt werden,
  • Keine reine VERKAUFSVERANSTALTUNG abhalten! Loben Sie nicht 60 Minuten Ihr Produkt in den Himmel, das Sie am Ende verkaufen wollen. Liefern Sie Mehrwert und weisen Sie dann gegen Ende dezent und smart auf Ihr kostenpflichtiges Angebot hin.
  • Ideale Webinarlänge laut einer Umfrage ist 30 Minuten, danach lässt die Aufmerksamkeit stark nach. In der Praxis allerdings schwer einzuhalten.
  • 94 % der Personen nehmen am Desktop Computer teil, der Rest am Tablet oder Smartphone
  • 61 % der Leute, die sich für ein Thema interessieren, finden Webinare anregend
  • Der häufigste Grund, warum Teilnehmer ein Webinar frühzeitig verlassen, ist der, dass der Inhalt nicht dem entspricht, was versprochen bzw. angekündigt wurde! Versprechen Sie auf Ihrer Landingpage also nichts, was Sie im Webinar nicht halten können.
  • Eine Frage und Antwort-Runde ist sehr wichtig für viele Teilnehmer (bei automatisierten Webinaren nicht Live, sondern nur im Anschluss per E-Mail möglich)
  • Negationen IMMER vermeiden! Lassen Sie auf keinen Fall schlechte Gefühle beim Teilnehmer aufkommen (also in die Richtung „Haben Sie es bislang auch immer noch nicht geschafft xy zu erreichen, Sind Sie bislang immer noch in xy gefangen, …). Wandeln Sie jede denkbare Negation in etwas Positives um.
  • Am Anfang des Webinars NIE die Folie zeigen, die Ihr Unternehmen oder Sie selbst vorstellt – die Teilnehmer wollen Inhalte und nicht die Geschichte einer Firma. Ausnahme: Sie machen ein kurzes persönliches Vorstellungsvideo wie ich, das Sie selbst vor der Kamera zeigt.
  • Als Einstieg einen guten Aufhänger suchen, z.B. einer Tatsache, eine Kurzgeschichte, eine persönlichen Anekdote oder eine bekannten Problemstellung
  • Beispiele verwenden aus der Praxis, Best Practices, Tipps, Tricks und Techniken,… die Probleme Ihrer Zielgruppe direkt lösen
  • Inhalte auf den Folien kurz halten – pro Folie maximal 1 Minute Zeit zum Besprechen
  • Listenpunkte vermeiden, stattdessen Bilder und Diagramme verwenden
  • Bei der Verwendung von Text immer nur auf einige Stichwörter beschränken
  • Bei Listenpunkten nie mehr als 4 pro Folie
  • Klar und deutlich die nächsten Schritte der Teilnehmer formulieren (So geht es weiter,…)
  • Beim Reden lächeln und die Stimme lebendig halten (nicht monoton klingen)!
  • Nächste Themenschwerpunkt oft mit einer Frage einleiten „Wie können Sie nun…?“
  • Stimme variieren (Lautstärke, Tempo, Tonfall) – auf positive Energie in der Stimme achten
  • JEDES Thema und JEDE Folie auf das Publikum und dessen Probleme ausrichten
  • Deutlich unterstreichen, warum mein Argument xy so relevant und wichtig für den Teilnehmer ist
  • Aufzeichnung des Webinars danach zur Verfügung stellen
  • Sich beim Publikum bedanken (auch mit E-Mails direkt danach z.B. mit Link zur Aufzeichnung oder weiteführenden Infos, einem Sonderangebot, …)
  • Selbst in den Chat zu Beginn eine Nachricht schreiben zur Begrüßung wie etwa „Viele Dank für Ihre Teilnahme – das Webinar startet in x Minuten.“

Jede Menge Dinge, die es zu beachten gibt, was meinen Sie?

Jeden Punkt zu erfüllen, kann aber nicht das Ziel sein. Ich denke der größte Schlüssel zum Erfolg ist es, authentisch rüber zu kommen, besten Mehrwert zu bieten und seine Teilnehmer wirklich in den Vordergrund zu stellen. Von der ersten Minuten an, den Eindruck zu vermitteln, dass Sie wirklich helfen und nicht „hart“ etwas verkaufen wollen. Und etwas sprechen üben, z.B. vor einem Spiegel kann auch nicht schaden. 😉

 

6. Meine persönlichen Webinaris Erfahrungen, ob sich Webinare zur Leadgenerierung eignen, wie viel Webinaris kostet und welche Alternativen es gibt

Im Dezember 2016 gab es ein großes Update bei Webinaris. Ich kenne nicht jedes Detail, aber ich weiß, dass sie auf einen eigenen Videoplayer umgestellt haben, um für mehr Stabilität und Performance zu sorgen (auch im Hinblick auf die Tablet- und Smartphone-Teilnehmer).

Mit Erfolg. Die Umstellung auf Smooveo* sorgte bei meinen Teilnehmern für gutes Feedback.

Wobei, eigentlich sorgte es dafür, dass das weniger gute „technische“ Feedback mittlerweile praktisch bei Null ist. 😉

In der Zeit vor Smooveo berichteten mir nämlich regelmäßig Teilnehmer davon, dass sie weder Bild noch Ton bekommen oder beides nicht von bester Qualität war. Diese „Kinderkrankheiten“ sind nun beseitigt und ich bin daher wirklich sehr zufrieden mit Webinaris. Und auch der Support ist erstklassig, für mich ein extrem wichtiger Faktor (Danke David ;-))!

Was für mich als „ListBuilding-Fanat“ natürlich auch eine wichtige Frage ist, ist folgende: „Wie gut eignen sich automatisierte Webinare zur Leadgenerierung, also zum Aufbau meiner E-Mail-Liste?“

Die Frage lässt sich aber recht schnell beantworten, wenn ich in mein Klick-Tipp Account schaue. 2637 Kontakte von meinen gesamten 8830 kamen über meine Webinar-Landingpage. Nicht schlecht, das sind immerhin fast 30 %. Also ein klares JA, Webinare sind meiner Erfahrung nach echte Lead-Magneten. 🙂

Mit Webinaren Leads generieren

Das zeigen auch die Conversionrate meiner Landingpages, auf die ich interessierte und wissbegierige Leute dazu einlade, an meinem Webinar teilzunehmen.

Hier ein Screenshot von einem Splittest, den ich gemacht habe. Gegeneinander angetreten sind folgende Landingpages:

Welche Variante denken Sie hat zu mehr Anmeldungen geführt?

And the Winner ist… Variante #1, die Landingpage von Webinaris selbst mit einer Conversionrate von 54,78 %. 🙂

Webinaranmeldung Splittest

Aber Achtung!

Bei diesem Test handelt es sich ausschließlich um „warmen“ Traffic. Die Besucher, die auf diesen Landingpages gelandet sind, waren also schon vorqualifiziert. Sie kamen entweder direkt über mich und meinen Verteiler oder über die E-Mail-Verteiler von Partnern und Kollegen. Diese Conversionraten sind also nur bedingt aussagekräftig.

Wie sieht es mit „kaltem“ Traffic aus, also Personen, die noch nie etwas über mich und meine Expertise gehört haben, bevor sie auf meine Landingpages kamen?

Auch das habe ich getestet, indem ich auf trafficshop24.de Besucher eingekauft habe (was ich Ihnen aktuell übrigens nicht empfehlen würde, da mich die Ergebnisse nicht zufrieden gestellt haben und ein Support dort nicht vorhanden ist).

Wie dem auch sei.

Hier gewinnt Variante #2 und die Conversionrate ist wie zu erwarten deutlich geringer, nämlich „nur“ 17,70 % bei der Sieger-Landingpage. Wobei „Sieger-Landingpage“ eigentlich nicht zutrifft, weil der Unterscheid zwischen den beiden Varianten zu wenig signifikant ist, um einen eindeutigen Gewinner küren zu können (dazu hätte es wohl noch mehr Traffic gebraucht, den ich aber nicht bereit war einzukaufen).

Webinar Leadconversionrate bei kaltem Traffic

Wenn ich beide Top-Conversionraten zusammen zähle und durch zwei teile, habe ich eine Conversionrate von 36,24 %, womit ich sehr zufrieden bin. Ein guter Wert.

Wie viel kostet nun Webinaris, wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind und ebenfalls mit automatisierten Webinaren arbeiten wollen?

Es geht los bei 20,30 € monatlich, wenn Sie das Starterpaket und jährliche Zahlung wählen.

Damit können Sie ein Webinar erstellen, sind aber auf 50 Teilnehmer pro Webinar beschränkt. 50 Teilnehmer pro Webinar klingt vielleicht wenig, ist es aber nicht, muss ich ehrlich gestehen.

Bei Live-Webinaren, die punktgenau an einem oder zwei Terminen veranstaltet werden, sind 50 wenig, bei automatisierten Webinaren mit vielen verschiedenen Terminen, ist das für den Anfang ausreichend.

Es geht dann hoch zum Professional Paket für 104,30 € im Monat für beliebig viele Webinare. Wohl nur was für echte High-Performer. 😉

Ich habe das Optimal-Paket, womit ich drei Webinare und an beliebig vielen Terminen und mit beliebig vielen Teilnehmer erstellen kann (bestimmt für die meisten die beste Wahl, daher hier auch so prominent hervorgehoben).

Was kostet Webinaris

Sind die Preise nun zu teuer, zu günstig oder gerechtfertigt?

Aus meiner Sicht finde ich den Preis für das von mir genutzte Optimal-Paket absolut in Ordnung für die Leistung und auch den erstklassigen Support den ich bekomme.

Und wenn ich die monatlichen Kosten von 41,30 € in Relation mit dem Umsatz setze, den ich bislang mit automatisierten Webinaren gemacht habe (168 Verkäufe x 297 €, abzüglich ein paar Rückgaben), bin ich glücklich damit. 🙂

Welche Alternativen gibt es zu Webinaris?

Hier habe ich mich etwas umgesehen und bin auf folgende Anbieter gestoßen:

  • Webinarjam.com*: Das ist wohl derzeit die bekannteste Alternative zu Webinaris. Ich habe die Plattform selbst noch nicht getestet und kann daher weder positives noch negatives darüber berichten. Was mit aufgefallen ist, ist das Preismodell. Hier gibt es offenbar nur eines und das ist eine jährliche Zahlung von 397 US$. Wie viele Webinare man damit erstellen kann, konnte ich nicht herauslesen, ich denke aber unbeschränkt viele. Ein guter Preis und offenbar deutlich günstiger als Webinaris. Wie die Performance und der Support ist, kann ich aber nicht sagen. Zudem ist die Plattform natürlich auf Englisch, was für mich kein Problem wäre, für andere aber vermutlich doch.
  • easywebinar.com: Auch hier der Preis bei 497 US$ pro Jahr. Dieser Anbieter basiert auf den Live Video und Streaming-Service von Google und YouTube Live, was auf eine einwandfreie Performance hindeutet. Getestet habe ich es aber bislang nicht.
  • webinarignition.com: Hier liegt der Vorteil darin, dass monatliche Gebühren wegfallen. Es handelt es sich nämlich um ein WordPress-Plugin, dass Sie einmalig bezahlen und dann auf Ihrem Server wie jedes andere Plugin installieren. Hier reicht die Preis-Sparte von 97 US$ bis hin zu 297 US$ einmalig. Also womöglich eine gute Alternative, wenn man sich die fortlaufenden Zahlungen sparen möchte.

Bestimmt gibt es noch einige Anbieter mehr.

Hier liegt die Entscheidung dann bei jedem einzelnen, ob man ein bestimmtes Feature nutzen möchte, was der eine oder andere vielleicht nicht hat oder worauf man besonderen Wert legt (für mich ist zum Beispiel Support ein wichtiger Entscheidungsträger für einen Anbieter oder dagegen, denn Fragen kommen in der Regel immer und hier erwarte ich mir schnelle und kompetente Hilfe, die ich bei Webinaris bekomme).

 

Fazit

Aus meiner Sicht lohnt sich der Einsatz von automatisierten Webinaren auf jeden Fall.

Auch wenn der Live-Charakter und die Frage- und Antwort-Runde ich Echtzeit verloren gehen, performen Auto-Webinare in der Regel sehr gut. Allerdings aus meiner Erfahrung nur, wenn man sich an bestimmte Regeln hält. Nämlich die Anforderungen der Teilnehmer beachtet, die sie an eine unterhaltsame Präsentation stellen.

Und auch nur dann, wenn man bereit ist, die Extrazeit zu investieren, eine fertige Präsentation auch mal komplett zu verwerfen, auf das Feedback seiner Teilnehmer zu hören und das Webinar neu zu erstellen und aufzunehmen.

Dadurch konnte ich nämlich nicht nur mehr Wert für meine Teilnehmer reinpacken, sondern auch meine Converionraten in die Höhe treiben. Also eine echte Win-Win-Situation.

Welche Erfahrungen haben Sie mit automatisierten oder generell Webinaren gemacht, haben Sie bereits welche im Einsatz? Falls ja, nutzen Sie auch Webinaris oder einen anderen Anbieter und wie zufrieden sind Sie damit?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und beantworte natürlich auch Ihre Fragen sehr gerne! 🙂

Für mehr virale Leads in Ihrem Verteiler

Christian

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Very bad!BadHmmmOkeGood!
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